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Projekt Power-Modes ist Gewinner der Programmlinie Trust in IT-Systems |
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Written by Haller Kurt
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Wednesday, 30 June 2010 14:01 |
BMVIT kürt Sieger von Österreichs größtem IKT-Förderprogramm
BMVIT Presse News / Artikel in Austria Innovativ 02/2010
Auszeichnug für den Projektantrag Power-Modes der Arbeitsgruppe HW/SW-Codesign
Der FIT-IT-Förderpreis in der Kategorie „Trust in IT-Systems“ ermöglicht dem Forscherteam der TU Graz gemeinsam mit den Industriepartnern Infineon Technologies Austria AG und Austria Card GmbH, die IKT-Spitzenforschung an der TU Graz noch weiter voranzutreiben. Das ausgezeichnete Projekt Power-Modes (POWer EmulatoR and MOdel based DEpendability and Security evaluation platform) hat die Optimierung zukünftiger kontaktloser Smartcard-Plattformen zum Ziel. Smartcards kommen immer öfter in sicherheitsrelevanten Applikationen (z. B.: Zahlungs-/Identifikationskarten, elektronischer Reisepass, …) zum Einsatz, um geheime und vertrauliche Daten sicher zu speichern oder weiter zu verarbeiten. Dadurch werden Smartcards aber auch zur beliebten Zielscheibe von Attacken auf die Datensicherheit. Im Rahmen von „Power-Modes“ wollen die Wissenschafterinnen und Wissenschafter gemeinsam mit Industriepartnern die Evaluierung von Maßnahmen gegen Angriffe auf Hardware-, Software- oder Betriebssystemebene vorantreiben. Dazu wird der im Vorgängerprojekt entwickelte Power Emulator eingesetzt. Dieser ermöglicht, beim Entwurf von neuen Prozessoren, eine schnelle Analyse des Stromprofiles. Dieses dient zur Evaluierung der Maßnahmen. Die Laufzeit des Projektes beträgt zweieinhalb Jahre.
Die Auszeichnung durch FIT-IT unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der TU Graz auf dem Gebiet der IKT-Spitzenforschung. Auch die Nachwuchsarbeit wird damit unterstützt: „Durch dieses Projekt konnten Drittmittel in der Gesamthöhe von über 350.000 Euro eingeworben und damit zwei Dissertantenstellen für die nächsten zweieinhalb Jahre geschaffen werden“, so Ass.-Prof DI Dr. Christian Steger vom Institut für Technische Informatik der TU Graz.
Die Unterstützung des Forschungsprojektes durch das FIT-IT-Förderprogramm verstärkt die Arbeitsgruppe Hardware/Software Codesign am Institut. Die Gruppe forscht in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Firmen seit fast zehn Jahren auf dem Gebiet Power Awareness (optimierte Hardware/Software Systeme, Energie-effiziente Software). FIT-IT ist laut Infrastrukturministerium das größte Forschungsförderprogramm für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Österreich.
Rückfragen:
Ass.-Prof. DI Dr. Christian Steger
Institut für Technische Informatik, TU Graz E-Mail:
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Last Updated on Tuesday, 05 October 2010 11:48 |
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Energieeffiziente Kommunikationsnetze - Nachrichtentechnisches Kolloquium von OVE, TU Wien und FTW |
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Written by Haller Kurt
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Monday, 21 June 2010 14:25 |
Energieeffiziente Kommunikationsnetze - Nachrichtentechnisches Kolloquium von OVE, TU Wien und FTW
Vorträge von Christian Bachmann und Christian Steger
OBS0021 5 WI 0041 27.Mai 10 BILD zu OTS - Computer-, Netzwerk-, Nachrichten- und Informationstechniker aus Europa präsentierten ihre Forschungsinitiativen zur energieeffizienten Informations- und Kommunikationstechnik beim 6. Nachrichtentechnischen Kolloquium
- Fotograf: OVE/Braumann
- Fotocredit: OVE/Braumann
- Ort: Österreich / Wien
Wien (OTS) - Energieeffizienz wurde bislang als Gestaltungskriterium für Kommunikationsnetze kaum beachtet. Die Informations- und Kommunikationstechnik bietet jedoch durch optische Netzlösungen und neuartige, effiziente Netzstrukturen ein erhebliches Potential zur Energieeinsparung. Diesem brandaktuellen Thema widmete sich das jüngste Nachrichtentechnische Kolloquium am 18. Mai 2010 an der TU Wien. Bereits zum sechsten Mal traten der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE), die Technische Universität Wien und das Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW) gemeinsam als Veranstalter dieser hochkarätigen Vortragsreihe auf. Computer-, Netzwerk-, Nachrichten- und Informationstechniker aus Europa präsentierten in sechs Vorträgen ihre interdisziplinären Forschungsinitiativen an Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie zur Entwicklung von Lösungen für energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnik.
Energieverbrauch im Bereich der IKT senken
Der Bedarf der Informations- und Kommunikationstechnik an elektrischer Energie hat in Industriestaaten den beträchtlichen Anteil von 10 % am Gesamtstromverbrauch, mit jährlichen Steigerungsraten von 16 % bis 20 % erreicht. Dazu kommt die Forderung nach extrem hoher Verlässlichkeit bei der Energiebereitstellung. In Mobilnetzen steigt der Energieverbrauch deutlich schneller als in der Informations- und Kommunikationstechnik insgesamt. Bereits heute zählen Mobilfunknetzbetreiber zu den Hauptabnehmern elektrischer Energie. Insbesondere unter Kosten- und Klimaschutzaspekten wird es umso wichtiger, den Energieverbrauch im gesamten Lebenszyklus der Systeme und Komponenten zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern. In Mobilnetzen bestehen große Energieeinsparungspotentiale, etwa durch Ausnutzung der nicht gleichmäßig verteilten Kommunikationslast in mobilen Netzen. So könnten intermittierende Verbindungen energetisch optimiert werden, bei spezifizierbarer Latenz und Zuverlässigkeit. Bei mobilen elektronischen Geräten und kontaktlosen Smart Cards ist energieeffiziente Software ein neuer Schlüssel zu Energieeffizienz. Im Festnetz werden in Europa in den nächsten zehn bis 15 Jahren weiterhin Analog- und ISDN-Telefone im Einsatz sein, wenngleich der Ersatz traditioneller Vermittlungssysteme durch IP-basierte Echtzeitsysteme mit Standard-PCs voll im Gang ist. Als nächste Schritte sind dabei Performancesteigerungen um den Faktor drei durch Virtualisierung und mit Multi Core Architectures sowie eine Reduktion des Energieverbrauchs um 65 % mit neuer Hardware zu sehen. Im Access werden Teilnehmeranschlüsse durch passive optische Systeme sehr energieeffizient implementierbar, Schlagwort: Green DSL. Für heute im Feld befindliche Systeme wird eine Reduktion des Energieverbrauchs um 25 % möglich. Durch Einsatz von Next Generation Hardware und Signalprocessing ist eine Halbierung des Energieverbrauchs zukünftiger DSL-Systeme in Aussicht.
Intensive Diskussionen
Den Organisatoren ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, dank der Unterstützung durch Sponsoren die attraktive Veranstaltung kostenfrei für die insgesamt 120 Teilnehmer, die der Einladung in das Elektrotechnische Institutsgebäude der TU Wien folgten, anzubieten. Univ.-Prof. Dr. Lothar Fickert, Vorstand des Instituts für Elektrische Anlagen an der TU Graz, führte durch das Programm und moderierte die intensiv geführten Diskussionen. Das nächste Nachrichtentechnische Kolloquium ist für das Frühjahr 2011 zum aktuellen Thema "Verkehrstelematik" geplant.
Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.
Rückfragehinweis:
~ Österreichischer Verband für Elektrotechnik Mag. Jutta Ritsch, Pressestelle Krenngasse 37/5, 8010 Graz Tel.: +43 316 873-7919 Fax: +43 316 873-7917 E-Mail:
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Last Updated on Tuesday, 05 October 2010 10:19 |
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